Schnee und Eis - typische Winterfreuden. „Wir verbringen erholsame Tage in herrlicher Bergwelt“, lese ich auf der Karte mit dem Ortstock
(2716 m). Ja, dort oben erlebte ich auch eine prächtige Rundsicht! Aber beim
Aufstieg auf das Sustenhorn (3512 m) brach die Schneebrücke unter mir und ich
hing in der Gletscherspalte - am Seil. Wie gut ist es doch, standhafte Freunde zu haben. Nicht nur im Winter auch im
Sommer lockt der „ewige“ Schnee - der in unserer Zeit am Schmelzen ist. Risiken
warten überall. Beim Schlittschuhfahren „landete“ ich im Wasser des Eisweihers.
Das war noch harmlos. Unterschätzt werden die Gefahren beim Skifahren. Mir
hätte es fast ein Auge gekostet, als ich mit dem Skistock das Brillenglas
zertrüm-merte. Die Narben reden heute noch davon. „Glück gehabt“, meinte der
Arzt, der rings ums Auge nähte, was möglich war. Ein vierjähriges Mädchen ist
von einem 21-jährigen Pistenraser getötet worden. Lawinen sind die grosse
Überraschung beim Skifahren. Verschüttete - sogar auf der geöffneten Piste. Eine
„harmlose“ Schlittenfahrt führte zu Rückenverletzungen. Sollen Schnee und Eis zum
Guten mitwirken ist Verantwortung unerlässlich - schon bei der
Schneeballschlacht. Gefahrlos ist das Lächeln des Schneemannes. Winterbilder sind
überwältigend. Schneeflocken unter dem Mikroskop - Wunderwerke. Sehen und
staunen zählt zum Positiven und zum „slow down“ - zum Tempo drosseln. Zeit
finden zur Entspannung. Die nächsten Anspannungen folgen - wohl schon morgen.
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