Sonntag, 5. Januar 2020


Schnee und Eis - typische Winterfreuden. „Wir verbringen erholsame Tage in herrlicher Bergwelt“, lese ich auf der Karte mit dem Ortstock (2716 m).  Ja, dort oben erlebte ich auch eine prächtige Rundsicht! Aber beim Aufstieg auf das Sustenhorn (3512 m) brach die Schneebrücke unter mir und ich hing in der Gletscherspalte - am Seil. Wie gut ist es doch, standhafte Freunde zu haben. Nicht nur im Winter auch im Sommer lockt der „ewige“ Schnee - der in unserer Zeit am Schmelzen ist. Risiken warten überall. Beim Schlittschuhfahren „landete“ ich im Wasser des Eisweihers. Das war noch harmlos. Unterschätzt werden die Gefahren beim Skifahren. Mir hätte es fast ein Auge gekostet, als ich mit dem Skistock das Brillenglas zertrüm-merte. Die Narben reden heute noch davon. „Glück gehabt“, meinte der Arzt, der rings ums Auge nähte, was möglich war. Ein vierjähriges Mädchen ist von einem 21-jährigen Pistenraser getötet worden. Lawinen sind die grosse Überraschung beim Skifahren. Verschüttete - sogar auf der geöffneten Piste. Eine „harmlose“ Schlittenfahrt führte zu Rückenverletzungen. Sollen Schnee und Eis zum Guten mitwirken ist Verantwortung unerlässlich - schon bei der Schneeballschlacht. Gefahrlos ist das Lächeln des Schneemannes. Winterbilder sind überwältigend. Schneeflocken unter dem Mikroskop - Wunderwerke. Sehen und staunen zählt zum Positiven und zum „slow down“ - zum Tempo drosseln. Zeit finden zur Entspannung. Die nächsten Anspannungen folgen - wohl schon morgen.

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