Todesangst - wer? warum? „Todesfurcht hat mich ergriffen“, sagte er nachdem sein Freund erkrankte und kurz
darauf starb. Mein Vater starb früh bei einem Verkehrsunfall. Meine Mutter an
Krebs. Mein einziger Bruder drei Tage nach seiner Geburt. Meine einzige
Schwester schon vor 18 Jahren. In der Verwandtschaftslinie bin ich der nächste,
der sterben wird. Gilgamesch, der von Todesfurcht Erschütterte, fragte: „Werde
nicht auch ich, wie er - mein Freund - mich niederlegen müssen und nicht wieder
auf-stehen in alle Ewigkeit?“ Todesangst wegen dem Schlusspunkt Tod. Wegen unerledigter
Fakten. Ungewissheit, unbeantwortete Fragen bringen Ängste. Wie wird das
Sterben sein? Und was folgt nachher? Was hat leben und sterben für einen Sinn?
Der Nihilist sagt: Mit dem Tod ist alles aus. Der Skeptiker reibt sich an
verschiedenen Antworten wund. Wieder andere sehen über dem Jetzt und dem
Nachher einen grossen Bogen. Gilgamesch wollte das Leben finden, das nicht im
Tod endet. Bei wem ist es zu finden? Die Antwort, die ich kenne, liegt in dem
Satz „Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird leben,
auch wenn er stirbt; und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird in Ewigkeit
nicht - nicht mehr - sterben.“ Was Jesus nach dem Tod eines Freundes sagte,
weist über Tod und Grab hinaus in dieses neue Leben. „Alles
Wollen, alles Streben wird kein neues Dasein bringen. Du, der auferstanden bist,
schenkst es, Jesus Christ.“
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