Mittwoch, 15. Januar 2020


Todesangst - wer? warum? „Todesfurcht hat mich ergriffen“, sagte er nachdem sein Freund erkrankte und kurz darauf starb. Mein Vater starb früh bei einem Verkehrsunfall. Meine Mutter an Krebs. Mein einziger Bruder drei Tage nach seiner Geburt. Meine einzige Schwester schon vor 18 Jahren. In der Verwandtschaftslinie bin ich der nächste, der sterben wird. Gilgamesch, der von Todesfurcht Erschütterte, fragte: „Werde nicht auch ich, wie er - mein Freund - mich niederlegen müssen und nicht wieder auf-stehen in alle Ewigkeit?“ Todesangst  wegen dem Schlusspunkt Tod. Wegen unerledigter Fakten. Ungewissheit, unbeantwortete Fragen bringen Ängste. Wie wird das Sterben sein? Und was folgt nachher? Was hat leben und sterben für einen Sinn? Der Nihilist sagt: Mit dem Tod ist alles aus. Der Skeptiker reibt sich an verschiedenen Antworten wund. Wieder andere sehen über dem Jetzt und dem Nachher einen grossen Bogen. Gilgamesch wollte das Leben finden, das nicht im Tod endet. Bei wem ist es zu finden? Die Antwort, die ich kenne, liegt in dem Satz „Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt; und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird in Ewigkeit nicht - nicht mehr - sterben.“ Was Jesus nach dem Tod eines Freundes sagte, weist über Tod und Grab hinaus in dieses neue Leben.Alles Wollen, alles Streben wird kein neues Dasein bringen. Du, der auferstanden bist, schenkst es, Jesus Christ.“

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