Heilung und Gebet - diese beiden Themen beschäftigen mich seit Jahren. Zu Heilung und Gebet wird vielerlei Hilfe angeboten. Seminare finden statt und spezielle Gottesdienste.
Gesunde und Kranke, Junge und Betagte werden mit diesen Themen konfrontiert.
Und sie bleiben nicht nur Theorie. Viele erleben Krankheit, Krisen, Burnout und
vielseitige Behandlungen hautnah. Auf unterschiedlichen Wegen wird Hilfe und
Heilung gesucht. Oft auch mit Gebet und Fürbitte. Eines Tages begann ich zu
einzelnen Stichworten Notizen zu machen. Und vor kurzem schien mir die Zeit
reif zu sein, diese Notizen zu bearbeiten und unter dem Titel „Heilung und
Gebet“ zu veröffentlichen (ISBN: 978-620-2-44280-0). Ich fügte auch einige
Gebete hinzu, die einen Bezug haben zu Krankheit, zum Sterben und zur Hoffnung.
Jetzt sind die drei Teile auch auf meiner Homepage zu finden: www.christliche-gebete.ch.
Ergreifende Echos kamen seither zurück.
Samstag, 27. Juli 2019
Freitag, 26. Juli 2019
Anklage gegen die Eltern erhob ein Inder im 21. Jahrhundert nach Christus, weil sie ihn gezeugt
haben (Tages Anzeiger, 26.7.2019). In den knapp 30 Jahren, die er erlebte, sei
er nur Schwierigkeiten und Problemen begegnet. Und am Ende folge der Tod. Ein
Urteil sei noch nicht gefällt. Seinen Eltern, Anwälten von Beruf, stehe eine
spezielle Zeit bevor. Ganz neu sind solche Klagen nicht. Jeremia lebte rund 600
Jahre vor Christus und hinterliess unter anderem die Worte: „Verflucht der Tag,
an dem ich geboren! Verflucht der Mann, der meinem Vater die Botschaft brachte:
Dir ist ein Knabe geboren. Weil er mich nicht gemordet im Mutterleibe, sodass
die Mutter mir zum Grab geworden. Warum nur kam ich aus Mutterschoss, dass ich
Mühsal und Herzeleid schaute?“ (aus Jeremia 20,14-18). Leben? Leiden? Warum? Jeremia
lernte leben, um geheilt zu werden für ein sinnerfülltes Dasein. So konnte er beten:
„O Herr, heile mich, so werde ich heil, hilf mir, so ist mir geholfen; denn du
bist meine Hoffnung.“
Donnerstag, 25. Juli 2019
Wünsche? Ich erhielt folgende Zeile: „... danke für baldige Erfüllung aller Wünsche Amen.“ Aber
mit dem Amen am Schluss interpretierte ich, dass diese Zeile letztlich an eine
höhere Instanz gerichtet war. Wie sollte ich die „Erfüllung aller Wünsche“ bewerkstelligen? Es ist schön, Wünsche zu erfüllen
- für andere und für sich selber. Wünsche tendieren auf eine Veränderung der
momentanen Situation. Nur, mit den Wünschen ist es so eine Sache. Realität und
Utopie liegen bekanntlich weit auseinander. Etwas wünschen ist oft gut gemeint
- verbunden mit Begehrlichkeit und Habsucht sieht die Sache jedoch anders aus. Wunschlos
glücklich ist kaum jemand. Das Erleben verändert sich grundlegend, wenn an die
Stelle persönlicher Wünsche das Danken für Empfangenes kommt und das Teilen. Dankbarkeit
gegenüber andern kann überall zu positiven Veränderungen führen.
Grenzen begrenzen. Das ist so gewollt, aber Grenzen werden nicht von allen respektiert. Der
Zollbeamte gab mir unerwartet das Haltezeichen. Ich hielt an, und er sagte: „Würden
Sie meine Frau bis ins nächste Dorf mitnehmen? Sie können dann das nächste Mal etwas
über die Grenze bringen.“ Ja, ich nahm sie mit, jedoch ohne von seinem Angebot
Gebrauch zu machen und etwas zu schmuggeln. Grenzüberschreitungen? Was bedeuten Grenzen
und Mauern? Sie trennen. China hat schon lange die längste Mauer. Kürzere
folgten u.a. in Berlin, in Israel und in Amerika. Und wo nicht Mauern gebaut
werden ragen oft Zäune in die Höhe. Abgrenzung und Ausgrenzung ist aktuell.
Aber Verbindendes gewinnt an Bedeutung, z.B. Brücken bauen - auch im Alltag.
Wahn-fähig. „Bist
du wahnsinnig geworden?“ fragte ein Teenager seinen Kollegen. Wahnfähig seien
wir alle, stellte der Psychiater Achim Haug fest. Die einen mehr, andere
weniger. Grössenwahnsinn ist eine bekannte Form - besonders bei führenden
Persönlichkeiten. Auch Drogen können Wahnvorstellungen auslösen. Dabei wird ein
abgehobener Zustand aktiv gesucht, was aber nicht mit genial und Genie zu
verwechseln ist. Wahn wird als nicht korrigierbare, falsche Beurteilung der
Wirklichkeit bezeichnet, als ein psychopathologisches Symptom. Wahn kann z.B. mit
einer schweren Depression oder mit Schizophrenie verbunden sein. Die
Strassensprache steigt tiefer ein und fragt: „Schpinnsch?“ Bist du nicht mehr
bei Verstand? - Im Wahn wähnt jemand die Sache sei so richtig, wie sie es sieht.
„Sehen Sie die Schlangen unter dem Tisch auf dem Teppich?“ wurde ich gefragt.
Nein, ich sah keine. Die wahnbedingte Äusserung bedarf einer behutsamen
Reaktion. Ärztliche Hilfe kann zu einer neuen und realistischen Sicht führen.
Kommunikation - richtig:
„Verständigung durch die Verwendung von Zeichen und Sprache“ (nach Google, Wörterbuch). „Communicare“ (lateinisch)
bedeutet mitteilen, in Verbindung stehen. Die Kindersprache wird nach der
egozentrischen Phase - der Sprache mit sich selbst - zur sozialisierten Sprache
im Austausch mit andern. Austausch ist keine Einbahnstrasse, kein Monolog.
Kommunikation als Dialog ist bewusst ein Gespräch von zwei oder mehreren
Beteiligten. „Me muess halt rede mitenand“, sagt ein Schweizer Sprichwort; d.h.
es ist notwendig, miteinander zu sprechen. Reden miteinander meint nicht in
erster Linie gleichzeitiges Reden mehrerer, was nur zu oft vorkommt. Kommunikation
umfasst die Kunst von abwechselndem Reden und Hören. Zuhören ist ein
unerlässlicher Teil einer guten Kommunikation. Das sog. „Massenkommunikationsmittel
TV“ verurteilt einseitig zum Sehen und Hören. Dass „kommunizieren“ nicht
nur mit reden zu tun hat, zeigt die Einladung zur Teilhabe an der Eucharistie
und am Abendmahl der christlichen Gemeinde. Kommunizieren können, dürfen,
wollen umfasst ein reiches Geben und Empfangen - auch heute.
Freitag, 11. Januar 2019
Ent-täuschungen. Dass bei Verbindungen nach guten Zeiten auch ein
Abbruch möglich ist, gehört offensichtlich zu unserer Gesellschaft. Einen
besonderen Schatten erlebte ich, als ein Mitarbeiter das Gespräch verweigerte.
Nun, Ent-täuschungen sind das Ende
von Täuschungen. Wenn Täuschungen aufgedeckt werden, fällt es nicht immer
leicht, die Situation hinzunehmen. Wenn nach jahrelangem Kontakt im
freundschaftlichen Bereich eines Tage klar wird, dass auf der andern Seite
trotz beachtlicher Zuwendung jegliche Wertschätzung fehlt, kann das eine
bittere Enttäuschung sein. Ich lerne nach und nach, über Ent-täuschungen froh zu werden. Es ist beglückend zu wissen, dass eine
Täuschung nun vorbei ist und eine reale Basis für Neues gegeben wird.
Donnerstag, 10. Januar 2019
Schach-Versprechen. Versprechen können ungeahnte Folgen haben.
König Sheram aus Indien - so wird berichtet - versprach dem Erfinder des
Schachbretts jeden irgendwie gearteten Wunsch zu erfüllen. Der Erfinder erbat
sich die Anzahl Weizenkörner, die sich ergibt, wenn auf das erste Feld des
Schachbretts ein Weizenkorn gelegt
wird, auf das zweite Feld zwei Körner,
auf das dritte Feld wiederum die doppelte
Zahl, also vier Körner u.s.w. Der König sah kein Problem. Als aber seine
Zahlenkünstler, die Finanzfachleute, zu rechnen begannen, - so wird berichtet -
ergab sich die Zahl von 18'446'744'073'709'551'615 Körnern, d.h. 18 Trillionen
und 446’744 Billionen und 73'709 Millionen und 551'615 Körner. Das wären
mehrere Weizenernten der ganzen Welt (nach G. Büscher, Buch der Wunder). Er
konnte folglich sein Versprechen nicht einhalten. Rechnen vor einem Versprechen,
vor einem Abzahlungsgeschäft und vor einer Entscheidung erweist sich als klug
und weise.
Mittwoch, 9. Januar 2019
Frieden - Ich hörte:
Wer den Frieden sucht,
wird den andern suchen,
wird das Zuhören lernen, wird das Vergeben üben,
wird das Verdammen aufgeben,
wird vorgefasste Meinungen zurücklassen,
wird das Wagnis eingehen,
wird an die Änderung des Menschen glauben,
wird Hoffnung wecken, wird dem andern entgegengehen,
wird zu seiner eigenen Schuld stehen,
wird geduldig dranbleiben,
wird selber vom Frieden Gottes leben.
wird das Zuhören lernen, wird das Vergeben üben,
wird das Verdammen aufgeben,
wird vorgefasste Meinungen zurücklassen,
wird das Wagnis eingehen,
wird an die Änderung des Menschen glauben,
wird Hoffnung wecken, wird dem andern entgegengehen,
wird zu seiner eigenen Schuld stehen,
wird geduldig dranbleiben,
wird selber vom Frieden Gottes leben.
Suchen wir den Frieden? - fragte Schalom Ben-Chorin
Frieden
Frieden
Dienstag, 8. Januar 2019
Notfall! Die Ambulanz fuhr meine Frau mit Rotlicht und Sirene ins Spital. Bei der
Notfallstation wurde mir der Ehering meiner Frau übergeben. Ein Blitzgedanke
durchzuckte mich: „Was bedeutet das?“ Aber schon stellte mir jemand vom
Personal - mit dem Schreibblock in der Hand - die Frage: „Seled mir no öppis
mache?“ Sollen wir noch etwas für ihre Frau tun? - Ich war schockiert von
diesem Empfang, überlegte kurz und stellt die Gegenfrage: „Warum sind mir dänn
dohii cho?“ Warum kamen wir denn hierher? - Schweigen. Dann geschah ein
hilfreicher Einsatz durch die Pflegenden, und nach schwierigen Tagen und
Nächten durfte meine Frau wieder heim-kehren. - Nach dem kurzen Wortwechsel beim
Notfall beschäftigte mich die Frage: Hätte ich dieses Empfangsgespräch der
Direktion melden müssen, damit ein solcher Schock-Empfang sich nicht
wiederholt?
Montag, 7. Januar 2019
Kompromisse statt
Blockaden? Wer sucht eine Übereinkunft?
„Es ist leichter, auf Missstände hinzuweisen, als sie zu beseitigen“,
sagt Manfred Rösch. Kompromisse zählen oft zu den schwierigsten Aufgaben. Ob die Schweizer sie immer neu finden werden - oder Entscheidungen nur hinauszögern? Frankreichs „Gilets Jaunes“ zeigen die Abneigung gegen Veränderungen und Reformen. Die „Alternative für Deutschland“ (AfD) weist unter anderem auf die Verdrossenheit gegenüber der Koalition hin. Was kommen wird, wenn in Italien linke und rechte Populisten regieren, wird sich noch zeigen. Grossbritannien leidet unter der Zerreissprobe wegen des geplanten Austritts aus der Europäischen Union (EU). Und in der EU? Werden die notwendigen Kompromisse gefunden, die einen Völkerverband verbinden und einigen können? Die „Weisen aus dem Morgenland“ einigten sich für ihre grosse Sache. Kompromisse - nicht als billige Auswege sondern als ein Zusammenfinden weltweit und auch in den Familien - solche Kompromisse werden in diesem erst begonnen Jahr neu notwendig sein.
„Es ist leichter, auf Missstände hinzuweisen, als sie zu beseitigen“,
sagt Manfred Rösch. Kompromisse zählen oft zu den schwierigsten Aufgaben. Ob die Schweizer sie immer neu finden werden - oder Entscheidungen nur hinauszögern? Frankreichs „Gilets Jaunes“ zeigen die Abneigung gegen Veränderungen und Reformen. Die „Alternative für Deutschland“ (AfD) weist unter anderem auf die Verdrossenheit gegenüber der Koalition hin. Was kommen wird, wenn in Italien linke und rechte Populisten regieren, wird sich noch zeigen. Grossbritannien leidet unter der Zerreissprobe wegen des geplanten Austritts aus der Europäischen Union (EU). Und in der EU? Werden die notwendigen Kompromisse gefunden, die einen Völkerverband verbinden und einigen können? Die „Weisen aus dem Morgenland“ einigten sich für ihre grosse Sache. Kompromisse - nicht als billige Auswege sondern als ein Zusammenfinden weltweit und auch in den Familien - solche Kompromisse werden in diesem erst begonnen Jahr neu notwendig sein.
Freitag, 4. Januar 2019
„Dreikönigstag“ -
wird der 6. Januar in meiner Agenda genannt. Zahlen und Stellung und Namen sind
von je her von Bedeutung. Von „drei Königen“ wird gesagt und auch gleich noch
drei Namen dazu: Kaspar, Melchior und Balthasar. Im biblischen Bericht nach
Matthäus lesen wir im griechischen Urtext: „... magoi apo anatolon“, übersetzt: „Weise aus dem
Morgenland“. Keine Zahl, nichts von Könige und keine Namen. „Magoi - Magier“
war eine oft verwendete Bezeichnung für die Anhänger der Lehre Zarathustras aus
dem fernen Osten. Aber dann ergänzt die
Legende, dass „drei“ Männer in einem
gemeinsamen Grab beigesetzt und 326 n. Chr. wieder entdeckt wurden. Die Gebeine kamen 1164 in den Kölner Dom, wo
sie im Drei-königsschrein als Reliquien verehrt werden. - Wer weiss, was aus uns
noch werden wird? - In der Geschichte der „Magier“ sagt einer der zentralen
Sätze, dass diese Männer wissen wollten, wo „der Christus“ geboren werden
sollte. Ihn wollten sie finden. Ihn verehrten sie. Ihm brachten sie ihre
Geschenke - ihm, Jesus Christus. - Und sie wurden zur den frühesten „Christen“
gezählt.
Donnerstag, 3. Januar 2019
„Die Christen müssten
mir erlöster aussehen. Bessere Lieder müssten sie mir singen, wenn ich an ihren
Erlöser glauben sollte.“ Diese Äusserung von Friedrich Nietzsche wurde diese
Woche in einem Gespräch erwähnt. Zwei grundsätzliche Fragen stellen sich:
1. Wer sind „die Christen“? Und 2. Was bedeutet „erlöster“? - Auf die erste Frage wurden schon viele Antworten gehört. Ich stelle die Frage nach den „Christen“ gerne zur Diskussion. - Zur zweiten Frage: Was ist unter „erlöst“ oder - mit der Steigerung - unter „erlöster“ zu verstehen? Was hat sich Nietzsche da vorgestellt? Nahm er sich selbst als Vergleich für das, was „Christen“ sein sollten? Und: Erlöst - wovon? Erlöst - wozu? Sogar „... erlöster“ als er seine Umgebung oder sich selber empfand? - Hinzu kommt: „Bessere Lieder müssten sie mir singen, wenn ich an ihren Erlöser glauben sollte.“ Welche Lieder könnten als gut anerkannt werden? Und wie wären „bessere“ Lieder nach seiner Erwartung? - Im Anschluss an die Kritik folgt der Hinweis auf den „Erlöser“ und auf den Glauben. Sollte er glauben? Sollte...?
NB. Und wie stellt sich das Problem für Angehörige anderer Religionen?
1. Wer sind „die Christen“? Und 2. Was bedeutet „erlöster“? - Auf die erste Frage wurden schon viele Antworten gehört. Ich stelle die Frage nach den „Christen“ gerne zur Diskussion. - Zur zweiten Frage: Was ist unter „erlöst“ oder - mit der Steigerung - unter „erlöster“ zu verstehen? Was hat sich Nietzsche da vorgestellt? Nahm er sich selbst als Vergleich für das, was „Christen“ sein sollten? Und: Erlöst - wovon? Erlöst - wozu? Sogar „... erlöster“ als er seine Umgebung oder sich selber empfand? - Hinzu kommt: „Bessere Lieder müssten sie mir singen, wenn ich an ihren Erlöser glauben sollte.“ Welche Lieder könnten als gut anerkannt werden? Und wie wären „bessere“ Lieder nach seiner Erwartung? - Im Anschluss an die Kritik folgt der Hinweis auf den „Erlöser“ und auf den Glauben. Sollte er glauben? Sollte...?
NB. Und wie stellt sich das Problem für Angehörige anderer Religionen?
Mittwoch, 2. Januar 2019
Zeit haben - ist ein Vorrecht. Grundsätzlich haben alle
gleich viel Zeit - die 24 Stunden pro Tag. Mit dem Slogan „Zeit ist Geld“
verschieben sich die Gewichte; nicht alle haben gleich viel Geld. Die Stunden,
Tage und Jahre sind anvertraute Zeit. Wofür haben wir sie verwendet? Und: Was
ist für die anvertraute Zeit geplant? Was wird sie zu einer wertvollen Zeit
gestalten? Bradley Cooper sagte: „Etwas wagen ist für mich unerlässlich“. Und
meine Sicht:
Zeit war uns
gegeben, Zeit zum Leben,
Zeit zum Lasten tragen, Zeit zum Wagen.
Zeit zum Lasten tragen, Zeit zum Wagen.
Neben
tausend Freuden halfen Leiden
uns durch Gottes Walten umgestalten.
uns durch Gottes Walten umgestalten.
Zeit wird
uns gegeben, Zeit zum Leben,
Zeit zu neuem Tragen, Zeit zum Wagen.
Zeit zu neuem Tragen, Zeit zum Wagen.
Das erst
begonnene neue Jahr bietet Zeit - Zeit für mich und für andere.
Zeit haben - ist beglückend.
Zeit haben - ist beglückend.
Dienstag, 1. Januar 2019
Sprachen bieten beim Kommunizieren Chancen und Tücken. Da kann
in einer Sprache ein und dasselbe Wort verschiedene
Bedeutungen haben. Auf Deutsch verwenden wir z.B. „die Bank“ für eine Schulbank oder eine Ruhe-bank. Aktueller sind die Berichte über die Nationalbank, die Raiffeisenbank oder andere Banken, wenn es um ihre Führung, um ihre Risiken und
um ihre Kunden und deren Erspartes geht, besonders wenn die Geldent-wertung
höher ist als die ausbezahlten Zinsen.
Verblüffend ist es, wenn ein Wort in verschiedenen
Sprachen gleich tönt - auch bei unterschiedlicher Schreibweise. Der
„Kurzlehrgang“ übersetzt das russische Wort „bagasch“ mit Gepäck; da verstehe
ich spontan Russisch, weil auch wir „viel Gepäck“ mit „Bagasch“ bezeichnen. - Anders ist es jedoch mit dem Wort „Idiot“. Das
Fremdwörterbuch „Der kleine Duden“ deutet: „hochgradig Schwachsinniger (Med.)“
und „(abwertend) Dummkopf“. Wer es auf Russisch ausspricht, meint ganz simpel:
„er, sie, es geht“. - Oder besteht da in einigen Fällen doch ein Zusammenhang?
- Sich verstehen ist schön und wichtig - auch im neuen Jahr.
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